Experten fordern immer wieder, Screening-Verfahren in qualitativ hochwertigen Studien zu untersuchen. Das ist auch deshalb notwendig, weil bei bloßer Beobachtung verschiedene Typen von Verzerrung (Bias) auftreten können. Dazu gehören etwa: * Lead-time bias: wenn eine frühzeitige Therapie nicht effektiver ist
EbM auf den Punkt: Screening IV
In der heutigen Folge von „EbM auf den Punkt“ geht es um den Likelihood-Quotienten (likelihood ratio). Er ist eine Möglichkeit, die Qualität eines diagnostischen Tests zu beschreiben (ähnlich wie Sensitivität und Spezifität). Im Gegensatz zu diesen beiden Größen gibt der
EbM auf den Punkt: Screening III
Die Tests, die bei Screenings eingesetzt werden, müssen hinreichend genau sein. Wie lässt sich die Genauigkeit quantifizieren? Häufig finden sich zur Testgüte zwei Werte: Die Sensitivität und die Spezifität. Die Sensitivität (oder Empfindlichkeit) beschreibt, wie gut ein Test Patienten mit
EbM auf den Punkt: Screening II
Bei der Nutzenbewertung eines Screenings lautet die erste Frage: Besteht bei der Erkrankung ein hoher Leidensdruck? So sollten Screeninguntersuchungen nur für Zustände durchgeführt werden, durch die das Leben oder die Gesundheit ernsthaft gefährdet wird. Als Gegenbeispiel wird häufig eine Untersuchung
EbM auf den Punkt: Screening I
Eigentlich hört es sich ja gut an: Mit Untersuchungen mögliche Erkrankungen schon im Vorfeld oder in einem frühen Stadium erkennen und vermeiden oder zumindest doch rechtzeitig behandeln. Diese Vorstellung steckt hinter Screening-Untersuchungen. Doch nicht jede Früherkennungsmaßnahme ist auch tatsächlich sinnvoll.
EbM auf den Punkt – Qualitätsstandards für Leitlinien
Das Guidelines International Network (G-I-N) hat Qualitätsstandards für Leitlinien entwickelt und in Annals of Internal Medicine veröffentlicht. Ann Intern Med. 2012;156:525-531
EbM auf den Punkt. Teil 46 – Surrogatparameter III
Eine schöne Zusammenfassung über Nutzen und Risiken von Surrogatparametern gibt es in dieser Woche im BMJ: „The idolatry of the surrogate“. BMJ 2011;343:d7995
EbM auf den Punkt – Teil 45: Surrogat-Parameter II
Was ist ein valider Endpunkt für onkologische Studien: Die Gesamtmortalität oder die krebsspezifische Mortalität. Pro und Contra werden in zwei Meinungsbeiträgen im BMJ diskutiert. BMJ 2011; 343:d6395BMJ 2011; 343:d6397
EbM auf den Punkt – Teil 44: Interessenkonflikte II
Nicht nur Ärzte und Forscher können Interessenskonflikte haben – auch medizinische Fachzeitschriften bleiben davon nicht verschont. Das zeigt eine Debatte im BMJ, die Argumente für und gegen die Praxis von kostenpflichtigen Sonderdrucken gegenüberstellt. BMJ 2011; 343:d6428BMJ 2011; 343:d6448
EbM auf den Punkt – Teil 43: Hawthorne-Effekt
Der Begriff „Hawthorne-Effekt“ beschreibt das Phänomen, dass Teilnehmer an einer Studie sich anders verhalten als im normalen Leben. Dafür wird verantwortlich gemacht, dass sich die Probanden der Beobachtung bewusst sind. Der Hawthorne-Effekt tritt dabei sowohl in der Behandlungs- als auch