In den letzten Wochen haben die Recherchen von correctiv.org zu den Zahlungen von Pharmafirmen an Ärzte hohe Wellen geschlagen. Immer wieder liest man in den Kommentaren (meist von Ärzten): „Ärzte sind doch nicht bestechlich“. Solche Argumente verkennen aber, dass wir
Lesetipp: Nutzlose Forschung
Forschung ist häufig eine spannende Sache. Klinische Forschung sollte darüber hinaus aber auch den Anspruch haben, relevant für die Gesundheit zu sein bzw. Krankheitszustände zu verbessern – oder das zumindest anzustreben. „Natürlich, was sonst?“, fragt sich vielleicht der geneigte Leser.
Lesetipp: Der informierte Patient – was nötig wäre und was tatsächlich passiert
Shared decision making, also die gemeinsame Entscheidungsfindung von Patient und Arzt, wird derzeit wieder in vielen Artikel diskutiert. Hier ein paar besonders lesenswerte aktuelle Beiträge: Im Kontext von „too much medicine“ steht auch immer wieder das Deprescribing im Fokus, also
Lesetipp: Diskussion um Cochrane Review zu Ritalin
Im letzten Jahr hat ein Cochrane Review Aufsehen erregt, der Nutzen und Risiken einer Therapie mit Methylphenidat bei Kindern und Jugendlichen mit ADHS untersuchte. Die Autoren schlossen in die Analyse Daten von mehr als 12.000 Teilnehmer aus 185 Studien ein.
Lesetipp: Evidenz für den einzelnen Patienten
Gerade im Kontext von Leitlinien-Empfehlungen gerät leicht aus dem Blick, dass medizinische Entscheidungen immer für und von Individuen getroffen werden müssen. Konkret heißt das, dass im Sinne der evidenzbasierten Medizin die konkreten Umstände und Präferenzen des Patienten eine enorm wichtige
Linktipp: Kampf gegen Interessenkonflikte
MEZIS (Mein Essen zahl‘ ich selbst) ist eine Initiative unbestechlicher Ärztinnen und Ärzte, die sich gegen die Beeinflussungen der Pharmaindustrie zur Wehr setzt. Der Verein ist derzeit an zwei spannenden Projekten beteiligt, die sich mit dem Thema Interessenkonflikte beschäftigen: Interessenkonflikte
Linktipp: OpenTrials
Zu den vielen spannenden Projekten, die Ben Goldacre gerade auf die Beine stellt, gehört nicht nur COMPareTrials, sondern auch das Portal OpenTrials. Wer die Initiative AllTrials verfolgt, weiß, dass eins der größten Probleme in der evidenzbasierten Medizin in der Nicht-Veröffentlichung
Lesetipp: COMPare und die medizinischen Fachzeitschriften
Bereits vor einiger Zeit hatte ich auf das Projekt COMPare des CEBM hingewiesen, bei dem ein Team um Ben Goldacre untersucht, ob in den Publikationen von Studien die Endpunkte im Vergleich zu Protokoll oder Register vollständig und unverändert berichtet werden.
Lesetipp: Verändert Wissen um genetische Risikofaktoren das Verhalten?
Ist es sinnvoll, genetische Risikofaktoren für bestimmte Erkrankungen zu bestimmen? Befürworter von genetischen argumentieren, dass Menschen mit dem Wissen um ihre genetische Konstellation dann gezielt ihr Verhalten so verändern können, dass die betreffende Erkrankung erst gar nicht ausbricht. Das könnte
Lesetipp: Gute Praxis Gesundheitsinformation
Dass die Wünsche und Präferenzen des Patienten bei der medizinischen Entscheidungsfindung berücksichtigt werden müssen, gehört seit Anfang an zu den Prinzipien der evidenzbasierten Medizin. Für die „gemeinsame informierte Entscheidung“ benötigen Patienten aber zuverlässige Informationen. Welche Aspekte müssen dabei berücksichtigt werden?