Abrechnungsdaten von Krankenkassen, Register und andere Daten aus der Versorgung scheinen für die Analyse zum Nutzen von Therapien immer attraktiver zu werden, auch durch den Hype um „big data“. Mancher versteigt sich sogar zu der These, dass solche Daten aus
Lesetipp: Gesamtüberleben beim Krebsscreening
Wer Aufklärungsbroschüren für Krebsscreening-Programme aufmerksam liest, stellt schnell fest, dass zum Nutzen in der Regel nur Aussagen gemacht werden, wie sich die krebsspezifische Mortalität verändert. Diese Größe kann allerdings nicht erfassen, wie die Gesamtbilanz der Erkrankung und ihrer Behandlung ausfällt,
Lesetipp: Schäden durch das Mammografie-Screening
In den letzten Jahren wurde viel und heftig über die möglichen Schäden des Mammografie-Screenings gestritten. Dazu gehören etwa falsch-positive Befunde, Überdiagnosen, mögliche Schäden durch die Untersuchung selbst (wie Schmerzen oder Strahlenschäden) und Ängste. Für eine Aktualisierung ihrer Empfehlungen zum Brustkrebs-Screening
Lesetipp: PubMed Ninja Skills
Kampfkünste und Spionagefähigkeiten sind nicht nötig, um PubMed dazu zu bringen, sein geheimes Wissen herauszurücken – aber es gibt trotzdem einige Tipps und Tricks, die für die effiziente Literatursuche hilfreich sind. Die besten verrät Hilda Bastian auf ihrem Blog „Absolutely
Lesetipp: Was sagen die Laborwerte? – Nicht nur für Patienten
„Wie sage ich es meinem Patienten?“ – das ist das explizite Anliegen eines Beitrags im BMJ, der Wissenswertes zur Aussagekraft von Laborwerten vermittelt. Aber: Der Artikel ist auch für Ärzte, Apotheker und andere Gesundheitsfachberufe lesenswert. Denn die Weisheiten, die die
Geänderte Endpunkte? COMPare ermittelt
Zu den wichtigsten Regeln für klinische Studien gehört es, dass die Endpunkte vorab festgelegt werden. Sonst können statistische Tests leicht falsch-positive Ergebnisse liefern und Manipulationen sind Tür und Tor geöffnet. Aus diesem Grund fordert z.B. auch das CONSORT-Statement, dass die
Lesetipp: Vorsicht Surrogatendpunkte
Eins der wichtigsten Argumente von Befürwortern, warum Surrogatendpunkte für die Zulassung akzeptiert werden sollten, ist die schnellere Verfügbarkeit von neuen Arzneimitteln für Patienten. Aber ist damit auch gleich klar, dass das neue Arzneimittel den Patienten auch tatsächlich nützt? Eine Studie
Lesetipp: Bessere Maßstäbe für Bewertung und Zulassung von Diabetes-Medikamenten
Wir brauchen neue Kriterien für die Bewertung von Medikamenten, die gegen Typ-2-Diabetes eingesetzt werden – das ist das Fazit eines Beitrags im BMJ, der sich kritisch mit den Zulassungskriterien auseinander setzt. Die Autoren weisen darauf hin, dass die Senkung des
Lesetipp: Wenn die FDA die Wahrnehmung verzerrt
In den USA gibt es die Möglichkeit, dass die FDA bei schwerwiegenden und lebensgefährlichen Erkrankungen Zulassungen auch auf der Basis von vorläufigen Daten erteilt, wenn das neue Arzneimittel möglicherweise deutlich besser ist als die bisher verfügbaren Therapien. Diese vorläufigen Daten
Lesetipp: Reanalyse einer Studie mit Paroxetin bei Jugendlichen
Im Kontext der AllTrials-Kampagne („all trials registered, all results reported“) hat sich die RIAT-Initiative gegründet – das Akronym steht für “restoring invisible and abandoned trials”. Ziel der Initiative ist es, Daten aus unvollständig veröffentlichten Studien oder solchen mit fehlerhaften Analysen