Heute gibt es als Zusammenfassung zu den Pro und Contra-Argumenten zum Screening einen schönen Meinungsbeitrag aus JAMA: The harms of screening. JAMA. 2012;307(6):565-566
Lesetipp: Testgüte von diagnostischen Tests
Eine schöne Zusammenfassung zum Thema gibt es in dieser Woche im BMJ. BMJ 2012;345:e3999
Pharmakogenetik: Discussion continued…
Mit Vehemenz wird derzeit über den Stellenwert von pharmakogenetischen Biomarkern für die Pharmakotherapie gestritten. Ein Beitrag im BMJ bezieht Stellung in der Frage. BMJ 2012;344:e2161
Lesetipp: Risikokommunikation
Wer eine informierte Entscheidung treffen will, muss wissen, welcher Nutzen und Schaden von einer medizinischen Intervention ausgeht. Die Risiken und Chancen so zu kommunizieren, dass der Patient sie auch verstehen kann, ist keine leichte Aufgabe. Einen kleinen Einblick zum Thema
Lesetipp: Studien nach der Zulassung
Sehr aufschlussreich: Im BMJ berichtet ein anonymer Autor davon, wie in der pharmazeutischen Industrie mit Daten aus Studien umgegangen wird, die nach der Zulassung durchgeführt werden. BMJ 2012;344:e3990
EbM auf den Punkt: Screening V
Experten fordern immer wieder, Screening-Verfahren in qualitativ hochwertigen Studien zu untersuchen. Das ist auch deshalb notwendig, weil bei bloßer Beobachtung verschiedene Typen von Verzerrung (Bias) auftreten können. Dazu gehören etwa: * Lead-time bias: wenn eine frühzeitige Therapie nicht effektiver ist
EbM auf den Punkt: Screening IV
In der heutigen Folge von „EbM auf den Punkt“ geht es um den Likelihood-Quotienten (likelihood ratio). Er ist eine Möglichkeit, die Qualität eines diagnostischen Tests zu beschreiben (ähnlich wie Sensitivität und Spezifität). Im Gegensatz zu diesen beiden Größen gibt der
EbM auf den Punkt: Screening III
Die Tests, die bei Screenings eingesetzt werden, müssen hinreichend genau sein. Wie lässt sich die Genauigkeit quantifizieren? Häufig finden sich zur Testgüte zwei Werte: Die Sensitivität und die Spezifität. Die Sensitivität (oder Empfindlichkeit) beschreibt, wie gut ein Test Patienten mit
EbM auf den Punkt: Screening II
Bei der Nutzenbewertung eines Screenings lautet die erste Frage: Besteht bei der Erkrankung ein hoher Leidensdruck? So sollten Screeninguntersuchungen nur für Zustände durchgeführt werden, durch die das Leben oder die Gesundheit ernsthaft gefährdet wird. Als Gegenbeispiel wird häufig eine Untersuchung
Lesetipp: EbM und Patientenpräferenz
Wenn es darum geht, im Sinne der evidenzbasierten Medizin eine Entscheidung zu treffen, spielen die Präferenzen des Patienten auch eine wichtige Rolle. In der Praxis ist es nicht immer einfach, zwischen den Wünschen des Patienten und der bestmöglichen Behandlung abzuwägen.